Initiative 2026 · Open Source eID · EUDI Wallet · eIDAS 2.0 🇪🇺 Europäischer Standard

Der offene Standard für die digitale Mietkaution.

Das pan-europäische Protokoll für digitale Mietkautionen – ein Schema, 32 Länder. meta.jurisdiction steuert Kautions-Cap, Rückgabefrist, Treuhandtyp und Zinspflicht für jeden europäischen Markt.

~6 Mio.
neue Kautionen pro Jahr in Deutschland
v2.0.0
Schema · jurisdiktions-neutral · CC BY 4.0
32
Länder · DE bis UK · CH bis PL abgedeckt
2027
Ziel: EU-weiter Standard – für Banken und für Europas Mieter
Das Problem

Warum der Markt nicht digitalisiert

Monat für Monat werden in der EU rund 1,5 Millionen Mietkautionen neu angelegt – der überwiegende Teil davon noch immer manuell: Papierformulare, persönliche Filialbesuche, Postversand. Der Markt hat nicht digitalisiert.

Der Kern des Problems sind hohe Identitätskosten (KYC) und das vollständige Fehlen eines gemeinsamen Datenstandards. Banken, Mieter und Verwaltungssoftware sprechen buchstäblich verschiedene Sprachen – ein Medienbruch an jeder Schnittstelle.

Jeder EU-Mitgliedsstaat leidet unter derselben strukturellen Fragmentierung – überlagert von nationalen Variationen im Kautionsrecht. Für Banken mit europäischem Geschäft bedeutet das: ein Integrationsaufwand pro Land, kein gemeinsames Protokoll, keine Skaleneffekte.

XMiete hat das Protokoll in Deutschland validiert – dem größten Mietmarkt der EU mit dem reifsten eID-Ökosystem – als Referenzimplementierung für einen gesamteuropäischen offenen Standard, der via EUDI Wallet zur EU-weiten Bankeninfrastruktur wird.

Status Quo

Papier-Sparbücher, manuelle Bankbesuche, proprietäre Formate, wochenlange Bearbeitungszeiten, keine digitale Übergabe möglich.

XMiete-Vision

Einheitliches JSON-Schema mit meta.jurisdiction – eine Kautionsanlage in Minuten, rechtssicher in 32 Ländern via nationalem eID oder EUDI Wallet.

Was das für Mieter bedeutet

Kein Filialbesuch. Kein Papierformular. Kautionsnachweis im EUDI Wallet. Schnellere Rückzahlung beim Auszug. Und wer in ganz Europa mietet, muss keine 32 verschiedenen bürokratischen Prozesse kennen.

Der Standard

Die drei Säulen von XMiete

Ein offenes Protokoll als Fundament, EUDI Wallet als Identitätsschicht, eIDAS 2.0 als Rechtsrahmen – drei Hebel, die gemeinsam den Durchbruch ermöglichen.

Säule 1

Das Protokoll
Open Source

Ein jurisdiktions-neutrales JSON-Schema für digitale Mietkautionen. meta.jurisdiction steuert alle länderspezifischen Regeln – von BGB § 551 (DE) bis Housing Act 2004 (UK) und Art. 257e CO (CH). Offen, versioniert, maschinenlesbar.

Schema auf GitHub ansehen
In Entwicklung
Säule 2

Digitale Identität
EUDI Wallet · eIDAS 2.0

Der EUDI Wallet (eIDAS 2.0) ersetzt fragmentierte nationale ID-Systeme durch eine einzige, europaweit anerkannte Identität. Einmalige Verifikation – in allen 32 EU-Ländern gültig, null Medienbruch, null KYC-Kosten für Wiedernutzung.

Mehr zur EUDI-Integration
Säule 3

Europäische Initiative
Offene Governance

XMiete als Referenzprotokoll für europäische Bankenverbände – getragen durch eIDAS 2.0 als gemeinsamen Rechtsrahmen. Nationale Besonderheiten laufen über meta.jurisdiction, nicht durch parallele Standards.

EU: Banking Initiative · 32 Länder · 2027
32 Länder · Ein Schema

Ein Standard für ganz Europa

Jedes europäische Land hat sein eigenes Kautionsrecht – aber meta.jurisdiction macht XMiete zu einem einzigen Standard für alle Märkte. Keine Doppelintegration, kein Formatbruch.

Land Kautions­form Max. Betrag Bankbeteiligung Digitalisierungsgrad
🇩🇪 Deutschland Treuhandkonto / Verpfändung (BGB § 551) 3 Monatsmieten Kontozertifizierung + Verpfändungsbestätigung XMiete Pilotmarkt
🇦🇹 Österreich Kaution (§ 16b MRG) 3 Monatsmieten Treuhandkonto bei Bank Überwiegend analog
🇨🇭 Schweiz Mietzinsdepositum (OR Art. 257e) 3 Monatsmieten Pflicht: Bankkonto auf Mieternamen (MIETKAUTIONSKONTO) Partiell digital
🇬🇧 Vereinigtes Königreich Tenancy Deposit (Housing Act 2004) 5 Wochen Miete Pflicht: staatlich genehmigtes Schema (TDS, DPS, MyDeposits) Digital + ADR
🇧🇪 Belgien Garantie locative (e-DEPO-System) 2 Monatsmieten Pflicht: Staat hält via EDEPO – keine Direktzahlung an Vermieter Staatlich digital
🇪🇸 Spanien Fianza legal (LAU Art. 36) 1 + bis zu 2 Monatsmieten Fianza bei Regionalbehörde (INCASOL, IVIMA …) Regional fragmentiert
🇳🇴 Norwegen Depositum (Husleieloven § 3-5) 6 Monatsmieten (gesetzl. Max.) Gesperrtes Konto auf Mieternamen – Vermieter kein Zugriff Partiell digital
🇫🇷 Frankreich Dépôt de garantie (Loi Alur) 1–2 Monatsmieten Vermieter hält (kein Treuhandkonto erforderlich) Kaum digital
🇮🇹 Italien Deposito cauzionale (L. 392/1978) 3 Monatsmieten Vermieter hält; Zinspflicht (~3 %) gesetzlich Analog
🇳🇱 Niederlande Waarborgsom (Gesetz 2023 reformiert) 2 Monatsmieten Vermieter hält; Rückgabe 14–30 Tage Partiell digital

Ein Schema, alle Rechtsrahmen

In nahezu allen europäischen Systemen steht eine Bank im Mittelpunkt – als Verwahrstelle, Garant oder Kontoführer. Was sich unterscheidet, ist der Rechtsrahmen: Treuhandkonto in Deutschland, EDEPO in Belgien, Custodial Scheme in Großbritannien, gesperrtes Mieternamen-Konto in der Schweiz und Norwegen.

meta.jurisdiction ist der entscheidende Feldwert: Er bestimmt Kautions-Cap, Rückgabefrist, Treuhandmodell und Zinspflicht. Eine Bank, die XMiete implementiert, nutzt dieselbe API in allen 32 Märkten – nur das Jurisdiction-Feld ändert sich.

€ 180 Mrd.

geschätztes jährliches Kautionsvolumen in der EU – gebunden in analogen Prozessen ohne gemeinsamen Standard.

Standard mitgestalten
Das Protokoll im Detail

Maschinenlesbar.
Rechtssicher.
Offen.

Das XMiete JSON-Schema definiert ein einheitliches Datenformat für die Verpfändungsbestätigung. Jedes Feld ist semantisch normiert – von der Mietobjektadresse bis zur Bankbestätigung.

  • JSON Schema Draft 07, vollständig validierbar
  • Jurisdiktions-neutral: BGB § 551 (DE) · Art. 257e CO (CH) · Housing Act 2004 (UK) + 29 weitere
  • 11 Treuhandmodelle: TREUHANDKONTO · CUSTODIAL_SCHEME · EDEPO · FIANZA_REGIONAL und mehr
  • 9 Steuer-ID-Typen: STEUER_ID · NIR · CODICE_FISCALE · BSN · NI_NUMBER u.a.
  • Insolvenzschutz & Zinsverfolgung maschinenlesbar – interest_required steuert je Jurisdiktion
Vollständiges Schema auf GitHub
xmiete_schema.json v2.0.0 · Beispiel-Instanz
// xmiete.org/schemas/xmiete_schema.json v2.0.0
{
  "meta": {
    "version": "2.0.0",
    "timestamp": "2026-05-01T12:00:00Z",
    "jurisdiction": "DE",  // steuert alle DE-Regeln
    "external_id": "MK-2026-00042"
  },
  "tenant": {
    "first_name": "Anna",
    "last_name": "Muster",
    "email": "anna@beispiel.de",
    "tax_id_type": "STEUER_ID",  // 9 Typen europaweit
    "eid_status": "VERIFIED"
  },
  "property": {
    "address": {
      "street": "Musterstr. 1",
      "zip": "10115",
      "city": "Berlin",
      "country": "DE"
    }
  },
  "deposit": {
    "amount": 1800.00,
    "currency": "EUR",
    "type": "CASH_EQUIVALENT",
    "lifecycle_state": "PLEDGED"
  },
  "pledge": {
    "statutory_basis": "BGB § 551",
    "is_confirmed_by_bank": true
  },
  "trusteeship": {
    "account_type": "TREUHANDKONTO",  // 11 Typen: DE/CH/UK/BE/ES/LU
    "interest_required": true
  }
}
11 europäische Treuhandmodelle

Jedes Kautionsmodell Europas – ein Feld

Von der deutschen Treuhand bis zum britischen Custodial Scheme, vom belgischen e-DEPO bis zur spanischen Fianza – account_type kodiert alle 11 europäischen Treuhandmodelle maschinenlesbar. Zinspflicht und Insolvenzschutz folgen aus dem Jurisdiktionsfeld.

DE / AT

Treuhandkonto

Separatkonto ausschließlich für Mietkautionen. Vermieter-Gläubiger haben keinen Zugriff. Zinspflicht nach BGB § 551 Abs. 3.

TREUHANDKONTO
CH / NO

Mietkautionskonto

Gesperrtes Konto auf Mieternamen. Vermieter hat null Zugriff – nur per beiderseitiger Einwilligung oder Gerichtsurteil (Art. 257e CO; Husleieloven § 3-5).

MIETKAUTIONSKONTO
GB

Custodial / Insured Scheme

Staatlich genehmigtes Schema (TDS, DPS, MyDeposits) – Verwahrung direkt beim Schema-Betreiber (custodial) oder beim Vermieter mit Versicherung (insured).

CUSTODIAL_SCHEME
BE

e-DEPO

Belgiens Pflicht-Blockiertreuhand: Der Staat verwaltet die Kaution via e-DEPO-System. Eine Direktzahlung an den Vermieter ist nicht zulässig.

EDEPO
ES

Fianza Regional

Die gesetzliche Fianza (1 Monat) wird bei der Regionalbehörde (INCASOL, IVIMA …) hinterlegt – innerhalb von 30 Tagen. Zusatzgarantie verbleibt beim Vermieter.

FIANZA_REGIONAL
LU

State Guarantee

Luxemburgs staatlich geförderte Bürgschaft für einkommensschwache Mieter – eine staatliche Garantie ersetzt die Barzahlung. Keine Bankeinlage notwendig.

STATE_GUARANTEE
CH / DE Alt.

Deposit Insurance

Versicherungsbasierte Alternative zur Barzahlung (SwissCaution, goCaution, getmomo). Mieter zahlt Jahresprämie – keine Einlage gebunden.

DEPOSIT_INSURANCE
FR / NL / IT / CEE

Landlord Held + Zinsverfolgung

In FR, NL, IT und den meisten CEE-Ländern hält der Vermieter die Kaution frei. interest_required steuert die Zinspflicht per Jurisdiktion.

LANDLORD_HELD

Maschinenlesbare Bestätigung für alle Modelle

Ob Treuhandkonto in Berlin, Custodial Scheme in London oder EDEPO in Brüssel – die Bank oder das Schema setzt ein einheitliches maschinenlesbares Objekt. interest_required und account_type sind jurisdiktions-abhängig und werden aus meta.jurisdiction abgeleitet.

  • Kein Papier – kein Medienbruch
  • Treuhänder-IBAN strukturell vom Vermieterkonto getrennt
  • Rechtsgrundlage statutory_basis direkt im Objekt
  • Zinssatz, aufgelaufene Zinsen & Gesamtguthaben laufend aktualisiert
  • Historischer Zinsverlauf über interest_rate_history
trusteeship object
// jurisdiction:"DE" → TREUHANDKONTO, interest_required:true
"trusteeship": {
  "account_type": "TREUHANDKONTO",
  "trustee_entity": "Aareal Bank AG",
  "trust_account_iban": "DE87...8700",
  "interest_required": true,
  "insolvency_protection_confirmed": true,
  "statutory_basis": "BGB § 551 Abs. 3",
  "interest_rate": 0.015,
  "accrued_interest": 45.23,
  "total_balance": 2445.23
}
// jurisdiction:"GB" → CUSTODIAL_SCHEME, interest_required:false
// jurisdiction:"BE" → EDEPO, interest_required:true
// jurisdiction:"CH" → MIETKAUTIONSKONTO, interest_required:false
Architektur-Prinzip

Keine Anbieter-Abhängigkeit

Banken behalten die Kontrolle über ihre eigene Vertrauensinfrastruktur. XMiete kapselt die Identitätsprüfung hinter einem schmalen Interface – jede Bank nutzt ihren bevorzugten eID-Anbieter, ohne Eingriff in den SDK-Core.

Unterstützte eID-Anbieter

Anbieter Typ Integration
Generic HTTP BSI TR-03130 REST Eingebaut
AusweisApp2 SDK Bundesdruckerei – lokal, kein ext. Hop Eigener Adapter
Authada SaaS, genutzt von Sparkassen Eigener Adapter
SkIDentity OpenID Connect Frontend Eigener Adapter
Bundesdruckerei / D-Trust Government-Grade HSM-Signing Eigener Adapter

Eigene Adapter benötigen nur zwei Methoden – kein Eingriff in den SDK-Core. Verfügbar für Go, Rust, Java und TypeScript.

Adapter in zwei Methoden

go · IdentityVerifier adapter
// Eigener Adapter – zwei Methoden genügen
type MyProviderAdapter struct { /* Konfiguration */ }

func (a *MyProviderAdapter) InitiateVerification(
  ctx context.Context,
  req eid.VerificationRequest,
) (*eid.VerificationSession, error) {
  // eigenes eID-SDK oder REST-API aufrufen
}

func (a *MyProviderAdapter) UpdateDepositKYCStatus(
  ctx context.Context,
  depositID string,
  payload eid.KYCUpdatePayload,
  bearerToken string,
) error {
  // Status an XMiete API zurückschreiben
}

// Einbinden – kein weiterer SDK-Eingriff nötig
handler := eid.NewWebhookHandler(
  &MyProviderAdapter{}, bearerToken, onComplete,
)

Alle SDKs folgen demselben Muster: Go (IdentityVerifier), Rust (EidVerifier Trait), Java (IdentityVerifier Interface), TypeScript (IdentityVerifier Interface).

Der Standard in der Praxis

So funktioniert XMiete

Von der Antragstellung bis zum signierten Credential im EUDI Wallet – jeder Schritt ist durch das XMiete-Protokoll definiert, maschinenlesbar und über die Open API ausführbar.

01

Antrag gestellt

REQUESTED

Mieter initiiert Kautionsantrag über Plattform oder Bank-App. Mietobjekt, Betrag und Kautionstyp werden übermittelt.

POST /deposits
02

Identität verifiziert

IDENTIFIED

eID oder EUDI Wallet bestätigt die Identität auf Assurance Level HIGH – kein Filialbesuch, kein Papier. Der Anbieter ist frei wählbar.

PATCH /deposits/{id}/identity
03

Betrag eingegangen

FUNDED

Bank bestätigt Geldeingang auf dem Treuhandkonto. Bei Bankbürgschaft oder -garantie entfällt dieser Schritt.

is_confirmed_by_bank: true
04

Verpfändung bestätigt

PLEDGED

Rechtssichere Sicherheitsbestellung zugunsten des Vermieters nach der geltenden nationalen Rechtsgrundlage — BGB § 551 (DE), Art. 257e CO (CH), Housing Act 2004 (UK) u. a. Die Bank bestätigt den Sicherheitsvermerk.

POST /deposits/{id}/pledge
05

Credential ausgestellt

QEAA · OID4VCI

Mit Erreichen von PLEDGED triggert die Bank die Credential-Ausstellung. Der Mieter erhält einen QR-Code – sein EUDI Wallet ruft darüber den DepositPledgeAttestation als kryptographisch signiertes SD-JWT ab. Das Credential ist offline prüfbar, selektiv offenlegbar und revozierbar.

OpenID4VCI SD-JWT VC DepositPledgeAttestation EUDI Wallet
OID4VCI Pre-Authorized Code Flow
# 1. Bank triggert Ausstellung
POST /deposits/{id}/issue-credential
 credential_offer_url + qr_code_payload

# 2. Wallet scannt QR-Code
GET  /credential-offers/{sessionId}
 CredentialOffer (pre-authorized_code)

# 3. Token-Exchange
POST /token  { grant_type: "pre-authorized_code" }
 access_token + c_nonce

# 4. Credential-Abruf
POST /credential  { format: "vc+sd-jwt" }
 DepositPledgeAttestation SD-JWT ✓
06

Freigabe, Einigung oder Abschluss

RELEASED · CLAIMED · PARTIALLY_RELEASED · SETTLE_PROPOSED · DISPUTED · CLOSED

Vollständige Freigabe, Vermieter-Anspruch mit Betrag und Begründung, Teilfreigabe mit NK-Vorbehalt (BGB § 556 Abs. 3), strukturierte Einigung oder Eskalation zur externen Streitbeilegung. Das Credential wird revoziert, der Lifecycle abgeschlossen.

POST /deposits/{id}/release · /claim · /partial-release · /settle · /dispute

Jetzt implementieren

OpenAPI-Spec, JSON-Schema und Referenz-Server auf GitHub. SDKs für Go, Java, Rust und Python.

GitHub Repository
Europäische Dimension

XMiete & EUDI Wallet

Die EU-Verordnung eIDAS 2.0 (2024/1183) verpflichtet alle Mitgliedsstaaten, bis Dez. 2026 eine zertifizierte EUDI-Wallet bereitzustellen. XMiete verfolgt eine realistische Dual-Delivery-Strategie: die PDF-Kautionsquittung als sofort einsetzbare Primärlösung, der DepositPledgeAttestation (QEAA via OpenID4VCI) als kryptographische Ergänzung – sobald die Wallet-Infrastruktur flächendeckend verfügbar ist.

Was ist der EUDI Wallet?

Der European Digital Identity Wallet ist ein EU-standardisiertes Ökosystem für verifizierte Nachweise (Verifiable Credentials). Bürger speichern ihren Personalausweis, Führerschein und weitere Attribute digital – und teilen sie selektiv, ohne Datenweitergabe an Dritte.

EU-weite Identifizierung ohne KYC-Kosten

Mieter mit EUDI Wallet sind bereits auf höchstem Vertrauensniveau verifiziert – eine Wiederzertifizierung entfällt vollständig.

Verifiable Credentials statt Papierkopie

Identitätsnachweise werden als kryptographisch signierte VCs übermittelt – unveränderbar, sofort prüfbar, DSGVO-konform.

Assurance Level HIGH – regulatorisch anerkannt

eIDAS 2.0 definiert LoA „High" als rechtsverbindliche Identifizierungsstufe – ausreichend für Kautionsverpfändung nach BGB § 551.

Offen für alle EU-Bürger

Nicht nur deutscher eID – auch österreichische, französische oder spanische EUDI Wallets können Mieter in Deutschland identifizieren.

Entwicklungs-Roadmap

  1. Abgeschlossen

    XMiete Core Schema v1.0

    JSON-Schema, OpenAPI-Spec, eID-Statusfelder, BGB-§-551-Alignment.

  2. Abgeschlossen

    EUDI Wallet Integration

    Schema-Erweiterung für eidas_wallet_credential. OpenID4VP-Verifikation (Go, Rust, Java) und SD-JWT-VC-Credential-Ausstellung via OpenID4VCI.

  3. Abgeschlossen

    Strukturiertes Settlement & Streitbeilegung

    Zustände SETTLE_PROPOSED und DISPUTED mit aufgeschlüsselten Abzugspositionen. Einigung → CLOSED, Eskalation → Schlichtungsbehörde oder Gericht.

  4. Abgeschlossen

    Auth-Modul & Developer Guide

    OIDC-Token-Validierung und OpenID4VP SD-JWT-Verifikation (Go, Rust, Java). Einheitliches developer-guide.md mit REST-API und allen SDK-Sprachen.

    Developer Docs
  5. In Entwicklung · 2026

    Pilot: Konformitätstest & Bankpartner

    SPRIND-Sandbox (PID & QEAA) aktiv. Ziel: ≥ 2 Banken, ≥ 2 Software-Anbieter, ≥ 1 Versicherung im Live-Betrieb – inklusive eIDAS-2.0-Conformance-Auditierung.

    Mitentwickeln auf GitHub
  6. Ziel · 2027

    Branchenempfehlung

    Endorsement durch Bundesverband deutscher Banken, GdW und DSGV. Deutschlands staatliche Wallet-Infrastruktur geht Jan. 2027 live.

  7. Ziel · 2027+

    Regulatorischer Referenzstandard

    Aufnahme als Referenzprotokoll in die deutsche „Digitale Annahmepflicht" und als EBA/EU-Referenzprotokoll unter eIDAS 2.0 (~2028).

2024/1183
EU-Verordnung eIDAS 2.0 (in Kraft seit Mai 2024)
Dez. 2026
Alle EU-Staaten müssen zertifizierte EUDI Wallets anbieten
Jan. 2027
Start Deutschlands staatliche Wallet (PID & qual. Signaturen)
Dez. 2027
Pflichtannahme für Banken, VLOPs & Telekommunikation
Integration

Was Sie nicht neu bauen müssen

xmiete ist eine komposierbare Schicht — keine Plattform, die Ihr bestehendes System ersetzt. Ihre Objekt-IDs, Ihre KYC-Infrastruktur und Ihre Gebäudedaten bleiben unverändert.

Objekt-Identifikatoren

Ihre Objekt-IDs funktionieren weiter

Keine Migration

Ob PDTF-Referenz (OPDA, UK), Digitale Wohnungs-ID (DACH) oder interner Datenbankschlüssel: property.id in xmiete akzeptiert jeden persistenten Bezeichner ohne Umschlüsselung.

Keine parallele Objekt-Datenbank, kein Mapping-Layer — xmiete referenziert, was Sie bereits haben.

Identitätsprüfung & Compliance

Ihr KYC-Stack bleibt in Kontrolle

Keine KYC-Duplizierung

xmiete definiert das Kautionsschema — nicht den Identitätsweg. EUDI-Wallet-Credentials und eIDAS-2.0-Identitäten laufen durch Ihre bestehenden Verifikationsprozesse. Ihr AML/KYC-System behält die volle Kontrolle.

Kein zweites Onboarding, kein separates Identitätssystem — xmiete nutzt, was Ihre Bank bereits regulatorisch abnimmt.

Gebäude- & Betriebssysteme

Ihre Gebäudedaten bleiben unangetastet

Additiv

FIWARE-, RealEstateCore- oder ProptechOS-Systeme werden nicht berührt. xmiete ergänzt die Finanzschicht — Kautions-Cap, Rückgabefrist, Treuhandtyp — ohne Betriebsdaten zu verändern. Eine neue Dimension, kein neues System.

Plattformen, die bereits auf RealEstateCore aufbauen, können xmiete als zusätzliches Modul einbinden — ohne Datenmodell-Migration.

Zahlungs- & Kontoinfrastruktur

Ihre Banking-Rails bleiben Ihre Rails

Rails-agnostisch

xmiete beschreibt den Status und den Anspruch einer Kaution — nicht das Zahlungssystem. Die eigentliche Transaktion läuft über Ihre bestehenden Konten- und Zahlungs-Rails. Kein proprietärer Zahlungsweg, keine Plattformabhängigkeit.

DTPR-kompatibel: Kautionsbedingungen werden maschinenlesbar und auditierbar — für Regulatoren, Prüfer und Mieter gleichermaßen.
DTPR ↗
Warum ein Standard?

Die Alternative ist eigene Rechtslogik für 32 Märkte

Kautions-Cap, Rückgabefristen, Treuhandtypen, Zinspflichten — jeder europäische Rechtskreis regelt das anders. Institute, die heute pan-europäisch operieren, bauen und pflegen diese Logik intern, marktweise, auf eigene Haftung. xmiete trägt diese Last als offener Standard — damit Ihre Compliance- und Produktteams es nicht müssen.

Das große Bild

Wenn der Standard gewinnt, gewinnen Mieter

Das Ziel von xmiete ist keine bessere API für Banken – sondern 1,5 Millionen Mieter pro Monat in Europa, die nicht mehr Papier-Sparbücher, Warteschlangen in Bankfilialen und wochenlange Rückzahlungsprozesse durchlaufen müssen.

Minuten, keine Wochen
Eine Kaution per App oder Browser anlegen. Kein Filialbesuch, kein Papierformular. eID oder EUDI Wallet übernimmt die Identifikation – Vertrauensniveau HOCH.
Nachweis im Wallet
Ein kryptographisch signiertes DepositPledgeAttestation – offline prüfbar, an jeden Vermieter in Europa übermittelbar, widerrufbar bei Kautionsrückgabe.
32 Länder, ein Prozess
Ein französischer Mieter in Berlin durchläuft denselben digitalen Prozess wie ein deutscher Mieter in Amsterdam. Ein Standard, jeder Rechtsrahmen.
Gemeinschaft

Die Arbeitsgemeinschaft XMiete

Eine offene Gruppe aus Experten der Immobilienwirtschaft, Fintech-Pionieren und Plattformbetreibern.

Entwickler

Gesucht: Entwickler für Schema-Design, EUDI Wallet Integration (OpenID4VP, SD-JWT VC), API-Referenzimplementierung und Validierungstools.

Partner-Banken

Gesucht: deutsche und europäische Banken für die Pilotphase – erste Implementierungen des Standards im Live-Betrieb, mit EUDI Wallet Anbindung.

Verbände & Institutionen

Gesucht: Bankenverbände, Wohnungswirtschaft und EU-Institutionen für den regulatorischen Dialog – national und europäisch.

Partner & Unterstützer

Partner-Logo
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Mitgestalten statt abwarten.

Wir suchen aktive Mitgestalter. Ob Entwickler für die EUDI Wallet Integration, Partner-Bank für den Pilotbetrieb oder Verband für den politischen Dialog – gemeinsam etablieren wir XMiete bis 2027 als EU-weite Marktnorm.